Casino Spielregeln einfach erklärt: so lernst du hier
Die meisten Regelwerke im Netz lesen sich wie eine Bedienungsanleitung: lang, trocken und voller Fachwörter, die erst am Tisch Sinn ergeben. Wir gehen den umgekehrten Weg. Jede Seite beginnt mit dem Tisch, an dem du die Casino Spielregeln selbst ausprobierst, und erst darunter folgt der Text, der jede Regel in Ruhe erklärt. So verstehst du zuerst, was passiert, und liest danach, warum es so passiert.
Damit die Casino Spielregeln einfach erklärt bleiben, ist jede Spielseite gleich aufgebaut. Oben stehen drei Zahlen, die das Spiel ausmachen, etwa beim Roulette die 37 Zahlen, die höchste Quote von 35 : 1 und der Hausvorteil. Darunter folgt der Tisch zum Ausprobieren, dann eine Zusammenfassung in 60 Sekunden, der Ablauf einer Runde Schritt für Schritt, eine Tabelle mit allen Einsätzen und zum Schluss die häufigsten Fragen.
Lesen
Jede Regel als Text, mit Beispielen und Tabellen. Die Kurzfassung oben reicht für den ersten Abend, der lange Teil darunter beantwortet die Fragen, die erst beim Spielen kommen.
Ansehen
Kurze Erklärfilme mit Untertiteln zu Roulette, Blackjack und Poker. Dazu Abläufe zum Durchklicken: Wann wird gesetzt, wann gezogen, wann ausgezahlt? Beim Texas Hold’em spielst du eine ganze Hand Schritt für Schritt, beim Baccarat siehst du, wann die dritte Karte kommt.
Ausprobieren
Tische mit Spielchips ohne Wert. Du setzt, der Zufall entscheidet, und am Ende siehst du nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Wahrscheinlichkeit dahinter.
Wenn du gar nicht weißt, wo du anfangen sollst, nimm Roulette. Es hat die einfachsten Regeln und zeigt trotzdem alles, was die anderen Spiele auch haben: feste Auszahlungen, eine Gewinnchance für jeden Einsatz und einen Hausvorteil, der aus der Lücke zwischen beiden entsteht. Danach fällt dir jedes andere Spiel leichter, denn die Casino Spielregeln für alle Spiele folgen diesem Muster.
Welche Casino-Spiele gibt es?
Welche Casino Spiele gibt es eigentlich, und was unterscheidet sie? Am einfachsten sortierst du sie danach, was auf dem Tisch liegt: Karten, ein Kessel mit Kugel, Würfel oder Zahlen. Jede Gruppe funktioniert nach einer eigenen Logik, und wer die Logik einmal verstanden hat, lernt die Spiele innerhalb der Gruppe sehr schnell. Unten findest du alle Spiele nach diesen drei Gruppen sortiert und einfach erklärt, jedes mit einem Tisch zum Ausprobieren.
Kartenspiele
Hier entscheiden die Karten und manchmal deine Entscheidungen. Beim Blackjack und Poker hat dein Spiel Einfluss, beim Baccarat nicht.
Tischspiele
Ein Kessel oder Würfel, ein Tableau mit Feldern und viele Einsatzarten. Du entscheidest nur, worauf du setzt.
Zahlen- und Würfelspiele
Du wählst Zahlen oder bekommst einen Schein, dann wird gezogen. Spannend, aber mit den höchsten Kosten.
Kartenspiele: wo dein Kopf mitspielt
Bei den Kartenspielen ist der Unterschied zwischen den Spielen am größten. Beim Poker spielst du gegen andere Spieler, nicht gegen das Haus, und gewinnst mit der besten Hand oder weil alle anderen aussteigen. Das Ranking der zehn Blätter steht auf der Seite zu den Poker-Händen, mit einem Trainer, der dich zwei Hände vergleichen lässt. Beim Blackjack spielst du gegen den Dealer und versuchst, näher an 21 zu kommen als er, ohne darüber zu gehen. Hier zählt jede Entscheidung, und die Grundstrategie sagt dir für jede Hand, ob du ziehen, stehen, verdoppeln oder teilen solltest. Beim Baccarat dagegen entscheidest du nur, auf welche Hand du setzt. Alles andere regeln feste Ziehregeln.
Tischspiele: ein Kessel, viele Einsätze
Das bekannteste Tischspiel ist Roulette. Die Kugel fällt in eines von 37 Fächern, und du setzt auf eine Zahl, eine Gruppe von Zahlen oder eine Farbe. Je weniger Zahlen dein Einsatz abdeckt, desto höher ist die Auszahlung. Was die drei Varianten unterscheidet, steht unter Roulette-Varianten: Das amerikanische Roulette hat eine zusätzliche Doppelnull und kostet deshalb fast doppelt so viel. Bei Craps entscheiden zwei Würfel, bei Sic Bo drei. Beide Spiele wirken am Anfang unübersichtlich, weil das Tableau so viele Felder hat, aber für den Einstieg brauchst du jeweils nur eine einzige Wette.
Zahlen- und Würfelspiele: ziehen und hoffen
Bei Bingo und Keno triffst du deine Wahl vor der Ziehung, danach entscheidet nur noch der Zufall. Bingo gibt es mit 75 und mit 90 Kugeln, und die beiden Versionen unterscheiden sich stärker, als man denkt: andere Scheine, andere Gewinnmuster, ein anderer Rhythmus. Beim Lotto KENO werden täglich 20 aus 70 Zahlen gezogen. Die Spielautomaten gehören auch in diese Gruppe: Ein Zufallsgenerator bestimmt das Ergebnis, die drehenden Walzen zeigen es nur an.
Warum jedes Spiel etwas kostet
Jedes Casinospiel ist so gebaut, dass das Haus auf Dauer gewinnt. Das passiert nicht durch Betrug, sondern durch eine kleine Lücke zwischen der Auszahlung und der tatsächlichen Gewinnchance. Beim europäischen Roulette zahlt eine einzelne Zahl 35 : 1. Fair wäre 36 : 1, denn es gibt 37 Fächer. Diese eine fehlende Einheit ist der Hausvorteil von 2,70 %. Beim amerikanischen Roulette mit der Doppelnull sind es 5,26 %.
Der Hausvorteil ist ein Durchschnitt über sehr viele Runden. An einem einzelnen Abend kannst du Glück haben, und genau das macht den Reiz aus. Über Tausende Runden aber nähert sich das Ergebnis immer genauer diesem Wert an. Deshalb gibt es kein System, das den Hausvorteil schlägt: Martingale, Fibonacci und Co. verändern nur, wie sich Gewinne und Verluste verteilen, nicht wie viel am Ende übrig bleibt. Unser Strategie-Simulator spielt das mit Tausenden Sitzungen durch.
Die Säulen oben zeigen, wie unterschiedlich teuer die Spiele sind. Am günstigsten sind Spiele, bei denen du klug entscheiden kannst, etwa Blackjack mit Grundstrategie oder Video Poker mit optimaler Spielweise. Beim Baccarat liegt der Einsatz auf die Bank bei 1,06 %. Am teuersten sind die Lotterie-Spiele: Beim Lotto KENO fließt im Schnitt rund die Hälfte der Einsätze nicht zurück. Die ganze Tabelle mit allen Einsätzen und Quellen findest du auf der Seite zum Hausvorteil.
Ehrliche Mathematik statt Gewinnversprechen
Auf dieser Seite findest du keine Tipps, wie man im Casino gewinnt, denn es gibt sie nicht. Du findest auch keine Anbieter, keine Bonusangebote und keine Links zu Glücksspielseiten. Was du findest, sind Regeln und die Mathematik dahinter, und zwar nachgerechnet: Jede Auszahlung, jede Wahrscheinlichkeit und jeder Hausvorteil stammt aus einer eigenen Berechnung oder aus einer genannten Quelle. Wie wir dabei vorgehen, steht in der Methodik.
Die Tische zum Ausprobieren arbeiten mit Spielchips ohne Wert. Es gibt keinen Kontostand, keine Einzahlung und nichts zu gewinnen. Punkte bekommst du nur für Wissen: für eine richtige Antwort im Regel-Quiz oder für die richtige Entscheidung im Blackjack-Trainer, nie für einen gewonnenen Einsatz. Dein Lernfortschritt bleibt in deinem Browser und wird nirgendwohin geschickt.
Wenn dir unterwegs ein Wort begegnet, das du nicht kennst, hilft das Glossar mit allen Begriffen von A bis Z. Und wer vor dem ersten Besuch einer Spielbank wissen möchte, was dort erwartet wird, vom Dresscode bis zum Trinkgeld, liest den Spielbank-Knigge. Ob du einen Gewinn beim Finanzamt angeben musst, erklärt die Seite Gewinne versteuern.
Spielerschutz: Hilfe, wenn es kein Spiel mehr ist
Glücksspiel kann süchtig machen. Wenn du merkst, dass du mehr Zeit oder Geld einsetzt als geplant, dass du Verluste zurückholen willst oder dass das Spielen andere Dinge im Leben verdrängt, hol dir Hilfe. Die Telefonberatung des BIÖG unter 0800 1 37 27 00 ist kostenlos und anonym, weitere Angebote findest du auf bioeg.de.
In Deutschland gibt es außerdem das Sperrsystem OASIS. Wer sich dort sperren lässt, kann in Spielbanken, Spielhallen und bei erlaubten Online-Angeboten nicht mehr spielen, und zwar mindestens für ein Jahr. Wie die Sperre funktioniert und wo du sie beantragst, steht auf unserer Seite zum Spielerschutz.